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Dienstleistung Qualität am Bau | 10 Schritte für Bauqualität | Dekra Baumängelbericht  2008

 

Dienstleistung QUALITÄT AM BAU 

Planung und Ausführung und Überwachung

10 Schritte zur besseren Bauqualität

  1. Frühzeitig von kompetenten Fachleuten beraten lassen ...

  2. Eindeutiges formulieren von Zielen an das Bauvorhaben und für die spätere Nutzung ...

  3. Gute Kommunikation und Kooperation ...

  4. Langfristige Wirtschaftlichkeit von Konzepten ...

  5. Nachvollziehbare Planungs- und Finanzierungskonzepte, die die wesentlichen Punkte enthalten ...

  6. Verständliche und nachvollziehbare Leistungsbeschreibungen, in die Ihre Qualitätsvorstellungen klar beschrieben sind ...

  7. Angebote kritisch überprüfen ...

  8. Regelmäßige Kontrolle der Bauausführung durch Fachleute ...

  9. Prüfen ob die erforderliche und zugesicherte Qualität auch umgesetzt worden ist ...

  10. Frühzeitig für die Instandsetzung des fertigen Bauwerkes sorgen ...

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1.) Welcher Fachmann begleitet Sie bei Ihrem Bauvorhaben als unabhängiger Vertrauenspartner?

Wichtig ist ein unabhängiger Partner Ihres Vertrauens, der eine wirtschaftlich interessenfreie Beratung des Bauvorhabens ermöglicht. Insbesondere bei Angeboten "aus einer Hand" sollten unbedingt unabhängige Experten beauftragt werden.

Die Qualität und Wirtschaftlichkeit des Bauwerks hängt von der Qualität der Partner ab. Diese prägen von Beginn an den gesamten Ablauf. Hören Sie sich Ideen und Planungen an und wählen Sie in Ruhe aus.

das Geld, das Sie in der Planung sparen, holt Sie später im Bauprozess und in der Nutzung mehrfach wieder ein. Sie gewinnen finanzielle Sicherheit nur durch systematisch Planung.

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2.) Nur Sie kennen die Ziele, sowie Ihre Erwartungen und Anforderungen an das geplante Bauwerk und an seine Erstellung.

Formulieren Sie diese möglichst frühzeitig gegenüber den ausgewählten Fachleuten und legen diese gemeinsam, eindeutig fest.

Bei größeren Bauvorhaben kann es nützlich sein, die Nutzer des Bauwerkes hinzuzuziehen um größere Planungsänderungen während der Bauzeit zu vermeiden.

Evtl. Eigenleistungen sollten auch im Bauvertrag dargelegt werden. 

 

3.) Fehlende Informationen, unklare Absprachen und schlechte Zusammenarbeit sind die Hauptursachen für Schwachstellen, Störungen und Ärger im Bauablauf - klare Regelungen für Kommunikation und Kooperation sind Vorraussetzung für einen reibungslosen und effizienten Bauprozess.

Diese Regelungen sollten im Vertragswerk Aufnahme finden.

Planabweichungen führen meist zu Mehrkosten. Solche Änderungen werden meist Vor Ort auf der Baustelle besprochen. Lassen Sie sich immer erst ein Angebot für die Mehrleistung erstellen, und entscheiden dann. 

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4.) Neue Bauverfahren - z.B. Vorfertigung - können unter anderem folgende Effekte für Ihr Bauvorhaben haben:

die Qualität der Ausführung verbessern

die Bauzeit vor ort reduzieren

die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, Störungen und Unfällen verringern

neue gestalterische Möglichkeiten eröffnen

Auch neue Formen der Zusammenarbeit können sich positiv auswirken, z.B. Handwerkernetzwerke.

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5.) Eine realistische Kostenplanung und ein klares Finanzkonzept erleichtert es Ihnen, einen Überblick über die Finanzierung des Bauvorhabens zu bewahren.

Genauso klar und eindeutig sollte das Entwurfskonzept ausgearbeitet sein, das als Grundlage für alle weiteren Planungen dient.

Eine präzise Klärung und Berücksichtigung möglicher Probleme reduziert auch die Wahrscheinlichkeit von Nachträgen in der Bauphase.

Gute Architektur und Bauqualität erhöhen die Wertstabilität Ihres Bauwerkes.

Durch die frühe Berücksichtigung der gesamten Lebensdauer des Bauwerkes erhöhen Sie die Wirtschaftlichkeit.

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6.) Eine vollständige und eindeutige Leistungsbeschreibung verringert Planungsänderungen und aufwändige Korrekturen mit evtl. Nachträgen. Konflikte können Sie durch eine konkrete Leistungsbeschreibung wirkungsvoll reduzieren.

Entscheidungen, die vor Baubeginn in Ruhe getroffen werden, entlasten Sie und alle Baubeteiligten während der Bauausführung.

Die Leistungsbeschreibungen  sollte für Sie und alle nachfolgenden Beteiligten keine Fragen offen lassen. 

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7.) Eine kritische Überprüfung der Anbieter, die über den reinen Preisspiegel hinausgeht, ermöglicht Ihnen eine preiswerte und wirtschaftliche Lösung.

Terminsicherheit, Planungssicherheit, Zuverlässigkeit und Ausführungsqualität müssen berücksichtigt werden.

Ein direktes Gespräch mit den Bauausführenden kann sehr hilfreich sein.

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8.) Ein transparentes Verfahren zur Kontrolle der festgelegten Merkmale erleichtert die laufenden Qualitätssicherung des Bauprozesses. 

Diese gemeinsame sachliche Grundlage fördert das gegenseitige Verständnis und erleichtert die Lösung dennoch auftretender Konfliktfälle. 

Der konstruktive Umgang mit Beanstandungen und Mängeln und deren Beseitigung werden dadurch zu guter Routine.

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9.) Nehmen Sie die fertigen Bauleistungen gemeinsam mit Ihrem Vertrauenspartner, den beteiligten Fachplanern und den beauftragten Bauunternehmen ab.

Eine gemeinsame Abnahme ermöglicht Ihnen, unmittelbar die erforderlichen Nacharbeiten abzustimmen.

Eine sorgfältige Vorbereitung der Abnahme hilft Ihnen, alle wesentlichen Punkte zu berücksichtigen. Die Abnahme zieht rechtliche Konsequenzen mit sich.

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10.) Ihr Bauwerk braucht sorgfältige Pflege. Alle Erfahrungen zeigen, dass eine gute Pflege die Wirtschaftlichkeit verbessert.

Lassen Sie sich in die technischen Anlage des Gebäudes einweisen. Schließen Sie ggf. Wartungsverträge ab.

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Quelle: "inqa bauen" Initiativkreis Neue Qualität des Bauens. Im Internet unter www.inqa-bauen.de

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